udeln
müssen beim Kochen schwimmen, daher immer einen großen,
hohen Topf wählen. 100 Gramm rohe Nudeln brauchen etwa einen
Liter Wasser. Zuerst das Wasser bei geschlossenem Deckel ohne Salz
sprudelnd kochen lassen. (Ungesalzenes Wasser kocht schneller als
gesalzenes).
Dann Salz dazu geben und Nudeln auf einmal hineinschütten.
Nudeln im offenen Topf im leicht wallenden Wasser kochen lassen.
(Im geschlossenen Topf kochen sie schnell über.) Hitze gegebenenfalls
etwas reduzieren. Ab und zu umrühren, damit die Nudeln nicht
zusammen oder am Boden kleben. Manche Köche geben dafür
etwas Öl ins Kochwasser. Ohne Öl nehmen Nudeln allerdings
die Sauce besser auf und haben weniger Kalorien.
Teigwaren nicht zu weich kochen. Eine Minute vor
Ablauf der angegebenen Garzeit Nudeln verkosten. Perfekt gekochte
Nudeln soll knapp durchgegart und der Kern noch bissfest sein. Der
Italiener sagt dazu " al dente ". Wenn Sie zu lange kochen, werden
Nudeln mehlig und kleben schneller zusammen. Vollkornnudeln brauchen
länger als herkömmliche Nudeln.
Anschließend Nudeln sofort mit Hilfe eines
Siebes schnell abgießen. Dabei etwas Kochwasser im Topf zurück
behalten. Darin können die Nudeln geschwenkt werden, falls
sie zu trocken geworden sind. Heiß servierte Teigwaren nie kalt abschrecken,
sie kühlen zu schnell aus Am besten die dampfenden Nudeln
gleich mit der Sauce vermengen. Lässt man die Nudeln im Sieb,
wird sie trocken und klebt zusammen.
Sollen Nudeln ohne Sauce als Beilage serviert
werden, sollte man sie mit etwas Butter oder Öl vermischen,
um ein Zusammenkleben zu verhindern.
Für einen kalten Nudelsalat kann die Nudeln
nach dem Abseihen gut mit kaltem Wasser abgespült werden um
Stärkereste zu entfernen. Dadurch kleben die Nudeln weniger
zusammen.
Tipp: Nicht die Nudeln warten auf den Gast,
sondern der Gast wartet auf die Nudeln! |